Visionen
Ziel und Vision meiner Arbeit ist die Verwirklichung von ökologisch und künstlerisch hochwertigen Gebäuden, welche mit ihrer natürlichen Umgebung harmonisch verschmelzen.
Der Ansatz dieses Baustils ist eine Mischung aus klassischer Moderne, grüner und organischer Architektur. Ziel ist es Gebäude zu entwerfen, welche nicht mehr optisch wie "fremd" in die Landschaft wachsen, sondern harmonisch mit ihr verschmelzen. Konzept ist dabei die Verbindung von Landschaft und Bauwerk nicht im Kontrast sondern als Einheit, eingefügt mit umgebenden natürlichen Materialen in eine organische Gesamtform, energetisch und nachhaltig.
Ziel ist ein neuer Baustil welcher sowohl ökologisch, traditionsbewusst und modern ist, sich aber gleichzeitig harmonisch, mit Material und
Form in den natürlichen Raum einfügt ohne im Kontrast zu ihm zu stehen.
Im Gegensatz zum Ansatz der klassischen Moderne sollte Architektur nach meiner Auffassung nicht aus schnellen Massenprodukten sondern aus individuellen, handwerklichen und künstlerischen Einzellösungen bestehen.
Der Ansatz der klassischen Moderne, billiges Bauen für alle zu verwirklichen führt unweigerlich zu einem Verlust von Qualität, künstlerischem Anspruch und Nachhaltigkeit. Gebäude werden somit immer mehr zu Produkten ohne künstlerischen Anspruch. Während unsere Vorfahren Häuser liebevoll schmückten, verzierten, dekorierten und detaillierten, begnügt sich die moderne Bauhausarchitektur mit dem „weglassen“ und der Konzentration auf das „wesentliche“ - nackt, roh und kalt. Die stetige Reduktion vermittelt aber unweigerlich einen Verlust von Individualität, Schönheit, Identität und regionalen Besonderheiten. Architektur ist immer ein Spiegel ihrer Zeit. Somit ist auch die moderne Architektur, mit den weltweit gleichartigen reduzierten Gebäudeformen ein Spiegel einer bereits wirtschaftlich globalisierten und politisch immer mehr vereinheitlichten Welt.
Sterbendes Handwerk – verschwindet das kulturelles Erbe ?
Durch die massenhafte Vorfertigung von Baustoffen und Bauprodukten werden individuelle, handwerkliche und künstlerische Einzellösungen unwirtschaftlich. Doch die fehlende Schönheit, die Liebe zum Detail und künstlerischem Einzelhandwerk hinterlässt eine große Leere. Mit der immer weiter voranschreitenden Vorfertigung verschwinden letztendlich die Handwerker und Künstler. Jahrhunderte alte Handwerkstraditionen und regionale Besonderheiten geraten in Vergessenheit.
Nur eine Abkehr von der kurzlebigen, markt- und baustofforientierten Massenarchitektur könnte eine Umkehr dieses Prozesses einleiten.
Sanierung / Rekonstruktion / Denkmalschutz
Ziel und Anliegen bei der Arbeit mit historischer Bausubstanz liegt im Wesentlichen in der Bewahrung geschichtlichen Erbes. Die beste Möglichkeit zur Erhaltung von Bausubstanz stellt
dabei immer die Nutzung dar. Gerade bei der Sanierung sollte es jedoch nicht nur um die
Herstellung von funktionalen und wirtschaftlichen Lösungen gehen. Es gilt vor allem bauhistorisch und künstlerisch Wertvolles zu schützen. Denkmalschutz konserviert dieses Erbe, hilft lebendige Geschichte für die Nachwelt zu sichern, denn historische Bausubstanz hat meist eine bewegte Vergangenheit. Gerade bei Umbau, Rekonstruktionen oder funktionalen Änderungen geht es um behutsame Ergänzungen. Beim Bauen im Bestand ist deshalb immer die traditionsbewusste Ehrfurcht vor den geistigen, handwerklichen und künstlerischen Leistungen der Erbauer angemessen.
Naturnahe ökologische Architektur – ein Modell für die Zukunft ?
Die moderne Großstadt wächst heute leider viel zu schnell. Die schnell wuchernden Vorstädte und Industriegebiete zerstören dabei rücksichtslos die angrenzende Natur. Hier ist ein Umdenken dringend nötig, die Harmonie von Gebäuden und Umwelt möglich. Eine ökologische Architektur könnte sich deshalb zukünftig in Form und Materialwahl dem umgebenden Raum anpassen. Es sollte versucht werden ein Verschmelzen von Natur und menschlichem Lebensraum herzustellen. Die Grenzen könnten fließend sein.
Beispiele ökologischer, naturnaher und organischer Architektur aus aller Welt:




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